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Carmina Burana

Szenische Kantate von Carl Orff
Premiere: 10. Oktober 2004, Bürgerhaus Ibbenbpren

Inhalt
Textliche Grundlage der 1937 mit großem Erfolg uraufgeführten szenischen Kantate Carmina Burana von Carl Orff sind Teile einer Sammlung von mittelalterlicher Mönchsdichtung und Lyrik fahrender Sänger. Diese Texte fügen sich als eine Sequenz verschiedener Aspekte menschlichen Lebens – Frühling und draußen auf dem Anger, Im Wirtshaus und Im Hof der Liebe – in eine dreiteilige Spielanlage. Bogenförmig umrahmt wird das von Orff als Kombination aus mittelalterlicher Prozession und kraftvollem Orchestersatz angelegte Werk durch einen mächtigen Huldigungschor auf die Göttin Fortuna. Das Motiv des Lebensrades symbolisiert die Wechselhaftigkeit des Schicksals.

Der Komponist Carl Orff (1895–1982) fand Anfang der 30er Jahre mit seinem großen Interesse am Musiktheater und seiner Begeisterung für die Renaissance und das Mittelalter in den Carmina Burana das geeignete Material für die von ihm schon seit längerem angestrebte perfekte Verbindung von Musik und Bühne. Indem er aus der Liedersammlung zwanzig Gedichte auswählte und die Theatralik einer mittelalterlichen Prozession mit einem einfachen, kraftvollen Orchestersatz kombinierte, schuf Orff eines der populärsten Werke des modernen Musiktheaters des 20. Jahrhunderts.

Orffs „Cantiones profanae cantoribus et choris cantandae comitantibus instrumentis atque imaginibus magicis“ (Weltliche Gesänge für Soli und Chor mit Begleitung von Instrumenten und mit magischen Bildern) erlebten bei der Uraufführung am 8. Juni 1937 in Frankfurt einen überwältigenden Erfolg. „Alles was ich bisher geschrieben und Sie gedruckt haben, können Sie nun einstampfen“, teilte Orff seinem Verleger mit. Der damals 41jährige Komponist sah erst in den Carmina Burana den Beginn seines eigentlichen Werkes.

Die Carmina Burana umfassen eine Sequenz von Stimmungen und Situationen ohne Handlungsfolge. Strukturiert ist das von treibendem Rhythmus und klarem Aufbau gekenzeichnete Werk durch die Dreiteilung in die Abschnitte Frühling und draussen auf dem Anger, Im Wirtshaus und Im Hof der Liebe.

Den Rahmen für diese Aspekte irdischen Daseins bildet das Motiv des Lebensrades, eindrucksvoll umgesetzt durch den mächtigen Huldigungschor auf die Göttin Fortuna. Fortuna als Schicksalslenkerin steht gleichnishaft für die dem menschlichen Leben innewohnende Wechselhaftigkeit.

Die Mitwirkenden
Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Städtischen Musikschule Ibbenbüren und dem QUASI SO - Dem Theater der VHS.

Ausführende
Kammerchor der Städtischen Musikschule Ibbenbüren (Einstudierung: Eva Bachmann)
Chor "Cantate 97 Riesenbeck" (Einstudierung: Wolfgang Lange)
Chor "Orfeó L´Harpa d´Inka" (Einstudierung: Maria Magdalena Aguilo)
Chor "Orfeó d´Alaró" (Einstudierung: Lluis Forteza)
Orchester der Städtischen Musikschule Ibbenbüren (Streichereinst.: Wolfgang Donnermeyer)
Szenische Darsteller des QUASI SO - Des Theaters der VHS

Solisten
Kate Radmilovic, Sopran
Marc Hamman, Tenor
Ulrich Wand, Bariton

Musikalische Leitung
Rolf Janßen-Müller

Regie / Choreographie
Ulla Dorenkamp und Robert Rickert

Die Programmfolge
Teil 1: Hommage an Guiseppe Verdi (1813 – 1901)
- Ouvertüre aus der Oper "Nabucco"
- "Chor der Gefangenen"aus der Oper "Nabucco"
- Arie der Leonore "Tu vedrai che amore"aus der Oper "Der Troubadour"
- Duett der Leonore und des Grafen "Qual voce!"aus der Oper "Der Troubadour"
- Arie der Violetta "Addio del passato"aus der Oper "La Traviata"
- "Chor der spanischen Stierfecher"aus der Oper "La Traviata"

Teil 2: Carmina Burana

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